UX & Product
KI generiert das Interface. Was machen UXler jetzt?
Wenn AI das Interface mitgestaltet, reicht Wissen über gutes Button-Wording nicht mehr aus. Dieser Vortrag zeigt, welche UX-Aufgaben bleiben, welche neu entstehen und wie Teams AI-Produkte so gestalten, dass Nutzer verstehen, was das System weiß, sieht und entscheidet.
Dieser Vortrag richtet sich an UX-, Product- und Webteams, die AI Interfaces und Generative UI nicht als reinen Chatbot-Trend verstehen wollen. Ausgangspunkt ist eine einfache Beobachtung: Nutzer sehen oft nur eine Antwort, aber nicht den Kontext, die Quellen, die Unsicherheit, die genutzten Tools oder die Daten, auf denen eine AI-Entscheidung beruht. Der Vortrag zeigt, warum UX in AI-Produkten nicht verschwindet, sondern wichtiger wird: als Gestaltung von Transparenz, Kontrolle, Rückfragen, Korrekturfähigkeit und Vertrauen. Teilnehmende lernen konkrete Muster wie Answer Layer, Trust Layer, optionale Debug Layer, Quellen-Panels und Context Transparency kennen. Das Thema eignet sich für Konferenzen, Produktteams, Design-System-Teams, Frontend-Teams und interne Workshops.
Wenn die Oberfläche nicht mehr vollständig statisch ist
- AI-Produkte zeigen häufig eine glatte Antwort, aber nicht, welche Quellen, Tools, Daten oder Annahmen dahinterliegen.
- Generative UI kann hilfreich wirken, verliert aber Vertrauen, wenn Nutzer Entscheidungen nicht nachvollziehen oder korrigieren können.
- UX-, Produkt- und Frontend-Teams müssen neue Regeln für Transparenz, Kontrolle, Unsicherheit und Kontext entwickeln.
Zielgruppen
Für wen der Vortrag gedacht ist
- UX-Teams, Product Designer und Design-System-Teams
- Product Owner, AI-Produktteams und digitale Produktorganisationen
- Frontend-, Web- und Engineering-Teams, die AI-Funktionen in reale Produkte integrieren
- Konferenzen, Meetups und internes Enablement rund um UX, Produkt und KI
FAQ
Was ist Generative UI?
Generative UI beschreibt Oberflächen, bei denen Teile des Interfaces dynamisch aus Kontext, Regeln oder Modellantworten entstehen statt nur aus vorab definierten Zuständen.
Ersetzt AI UX Designer?
Nein. Der Schwerpunkt verschiebt sich: Weniger reine Screen-Produktion, mehr Gestaltung von Kontext, Transparenz, Kontrolle, Vertrauen und Korrekturmöglichkeiten.
Was bedeutet Context Transparency?
Context Transparency heißt, Nutzern passend zur Situation sichtbar zu machen, welche Informationen, Quellen, Annahmen oder Tools eine AI-Funktion verwendet.
Ist der Vortrag nur für Chatbot-Produkte relevant?
Nein. Die Muster gelten auch für klassische Webprodukte, interne Tools, Assistenzfunktionen, Sucherlebnisse und dynamische Produktoberflächen.
Welche UX Patterns werden behandelt?
Unter anderem progressive Offenlegung, Answer Layer, Trust Layer, optionale Debug Layer, Quellen-Panels, Rückfragen, Unsicherheitshinweise und Korrekturmechanismen.
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